Prak­ti­kum Ahoi – Mein Praktikum in einer Agentur

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Geschrieben von
Johannes Wiese
Beitrag vom
Lesezeit
6 Minuten

Sich zu bewerben, oder nicht zu bewerben – das ist hier die Frage. Aus vielen Stellenbeschreibungen lässt sich die Realität nur schwer entnehmen, und so bemerkt man erst, wie viel man aus einem Praktikum tatsächlich mitnehmen kann, wenn man bereits mitten drin steckt. Praktikanten, die nichts anfassen dürfen außer die Kaffeemaschine? Nicht bei dotflow. Wenn du auf der Suche nach einem modernen, interdisziplinären Praktikum bist, bei dem du die Leinen in der Hand hast, könnte dotflows Projektmanagement genau das Richtige für dich sein. Warum es sich nicht nur für angehende Manager lohnt, einen Blick hinter die Kulissen der B2B Digitalagentur zu werfen und welche Erfahrungen eine Praktikantin dort gemacht hat, erfährst du in diesem Blog.

Prak­ti­kum – war­um? 

Studenten kennen es: das nächste Pflichtpraktikum steht an und die Suche könnte wirklich einfacher sein. Passt der Zeitraum? Ist es studienrelevant? Was wird vom Bewerber erwartet? Und: lernt man überhaupt was? Das sind Fragen, die man oft nur für sich selbst beantworten kann – oder mit Hilfe dieses Blogs. Ein Praktikum in einer Digitalagentur bietet Einblicke in verschiedene Bereiche von Marketing bis Webdesign. 

Interessant wird es vor allem für Studierende der Richtung Kommunikationswissenschaft, Management oder Betriebswirtschaftslehre mit einem Interesse für Agenturleben  und Digitales. dotflow ist fokussiert auf B2B Unternehmenskommunikation und somit in einer Welt unterwegs, die man von außerhalb nicht zu sehen bekommt. Im B2B Marketing geht es um eine kleinere Anzahl an Kunden, die durch höhere Investitionen aber umso intensiver betreut werden – die meisten Aufträge sind außerdem langfristiger und individueller als im B2C Bereich. 

Viele Studiengänge sind von Natur aus theoretisch geprägt, sodass man Gefahr läuft, in der richtigen Arbeitswelt gleich erstmal in eiskaltes, meter-tiefes Wasser zu fallen. Die Abhilfe: Ein Boot, vollgepackt mit Schwimmwesten. In anderen Worten: Ein Praktikum mit jeder Menge praktischer Erfahrung.

Jobs und Auf­ga­ben in ei­ner Di­gi­ta­l­agen­tur

Bei dotflow wird in den Bereichen Kommunikation, Konzept und Strategie,, Webdevelopment und Grafikdesign mit hauptsächlich digitalen Projekten gearbeitet. Das Ergebnis sind Websites, Image-Broschüren, Marketing-Strategien, praktische Tools wie der Buyer-Persona-Generator und vieles mehr. Da das Projektmanagement an einer Schnittstelle aller Abteilungen agiert, bekommst du als Praktikant den maximalen Input verschiedener Aufgabenbereiche, die an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Genau deswegen ist die Stelle auch nicht nur für einen speziellen Bildungshintergrund interessant, da jeder seine spezifischen Talente einbringen kann und dazu noch von einem interdisziplinären Team lernt. Dabei richten sich die Aufgaben nach den momentanen Projekten der Agentur, sei es Planung für den Agenturauftritt auf Events, das Verfassen von Newslettern, Pressemitteilungen oder eben Blogs, das Entwickeln von Wireframes, Marktanalysen und mehr. 

Ge­ben und Neh­men – auf ei­ner Wel­le sein im Agen­turall­tag

Meist gibt es diesen einen Hauptgrund für ein Praktikum: man muss. Dementsprechend fällt dann auch der Lerneffekt aus. Doch das muss nicht sein, mit der richtigen Stelle und vor allem der richtigen Einstellung! Natürlich gibt es einige Dinge, die man als Projektmanagement-Praktikant mitbringen sollte: Kommunikationsbereitschaft, sicherer Umgang mit Computern und Programmen, sowie Geduld, Flexibilität und Effizienz. Schnell stößt man an die Grenzen seines universitären Wissens, doch genau dort setzt der Lerneffekt ein. Mein Tipp: an solchen Stellen einfach mit dem Wind segeln, schließlich gilt es im Praktikum die perfekte Balance zwischen Einbringen der eigenen Fähigkeiten und Eintauchen in fachfremde Bereiche zu finden. 

In frem­de See ste­chen 

Was hat ein Kommunikationswissenschaftler davon, sich mit den Grundlagen des Webdesigns auseinanderzusetzen? Warum sollte ein Management-Student Einblicke in Grafikdesign bekommen? Bei der Vielfalt an Themen und Aufgaben ist es nicht immer gleich ersichtlich, wie man als Praktikant für sein weiteres Studium oder Berufsleben davon profitieren kann und wozu man dieses neue Wissen verankert. Im Fall von dotflow ist ein Punkt klar das Arbeitsumfeld: hier lernt man eine Menge über den Alltag in Agenturen – welche Tools werden benutzt? Was sind die Abläufe? Von täglichem Stand-Up, um einen Überblick über alle laufenden Projekte zu behalten bis hin zur laufenden Kommunikation über interne Messenger bekommt man einen umfangreichen Einblick in eine Arbeitsdynamik, die im zukünftigen Beruf ganz ähnlich ablaufen könnte. Fachlich hilft es wie im Projektmanagement insbesondere da über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, wo verschiedene Experten eng zusammenarbeiten. Fachfremdes Wissen optimiert die Zusammenarbeit und generiert Verständnis für die Aufgaben der anderen – ein weiterer Fokus von dotflow, wo man sich ständig gegenseitig weiterbildet. 

Mei­ne Er­fah­rung als Prak­ti­kant bei dotflow

Als Kommunikationswissenschaftler war der ausschlaggebende Grund meiner Bewerbung die Bezeichnung “Kommunikationsagentur”, denn genau danach habe ich gesucht: Agenturerfahrung und Kommunikationsprozesse. Ich fand es außerdem spannend, in die Welt der B2B Geschäfte einzutauchen, die in meinem Studium bisher keine Rolle gespielt hatte. Von Anfang an wurde mir klar: hier gibt es eine Menge, das ich lernen kann. Jeden Tag habe ich mir die Zeit genommen, ein neues Thema oder Vorgehen aus dem Berufsalltag meiner Kollegen zu recherchieren, um nicht nur zu verstehen was ich tue, sondern auch warum. Dabei wurden meine Aufgaben mehr und mehr in die laufenden Projekte eingebunden – zunächst konnte ich von meiner “Außenperspektive” auf die Agentur profitieren, indem ich mich mit meiner Sicht auf Agenturbranding und Customer Experience eingebracht habe. Nichtsdestotrotz habe ich mich durch die enge Zusammenarbeit im Team und die Vorstellung der Aufgaben aller individuellen Mitarbeiter extrem schnell aufgenommen gefühlt. Hier sitzen alle im selben Boot! Ein Höhepunkt meines Praktikums war definitiv die Zuarbeit zu tatsächlichen Aufträgen und Projekte im Online-Marketing, an denen ich selbstständig gearbeitet habe – ich hatte den Eindruck, dass einerseits in meine Arbeit vertraut wurde, und gleichzeitig wurde mir durch die Tipps der anderen Mitarbeiter im Projekt wertvolle Berufserfahrung an die Hand gegeben. Obwohl ich für mein begrenztes Wissen in Informatik und Marketing-Praktiken durchaus dankbar war muss ich sagen: es zählt hier nicht, was man schon weiß, sondern worüber man noch lernen will. Jetzt bin ich wirklich mit allen Wassern gewaschen!

Lei­nen los…?

Ein Praktikum bei dotflow lohnt sich also aus verschiedenen Gründen. Gerade Studenten erhalten hier einen Einblick ins Berufsleben, der auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmt ist und trotzdem fordert. Wenn du dir noch nicht ganz in den Startlöchern für eine Bewerbung stehst, habe ich hier eine Checkliste mit den wichtigsten Argumenten FÜR ein Praktikum in dotflows Projektmanagement:

  • Ich studiere Kommunikationswissenschaft, Management oder BWL – oder habe einfach Interesse an diesen Bereichen
  • Ich finde digitale Arbeit spannend und kann sicher mit Word, Excel und anderen Computerprogrammen arbeiten
  • Ich komme aus dem Raum Erfurt und möchte einen zentralen Arbeitsplatz direkt am Anger 
  • Ich habe Lust darauf, mehr als einen Bereich im Arbeitsalltag kennen zu lernen
  • Es ist mir wichtig, auch als Praktikant ernst genommen zu werden und als Teil des Teams gesehen zu werden 

Geschrieben von Sophia Heinl

Und jetzt: vol­le Fahrt auf­neh­men in Rich­tung Prak­ti­kum!

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Johannes Wiese
Gründer und Geschäftsführer der B2B-Agentur dotflow mit einem Faible für digitales B2B Marketing, Sport und neue digitale Geschäftsmodelle.
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