Inhalt
- Was sind Custom Post Types?
- Wichtige Begriffe rund um Custom Post Types
- Wie funktionieren Custom Post Types?
- Die Vorteile von Custom Post Types
- Custom Post Types Anwendungsfälle
- Beispiel für ein Custom Post Type
- Wie werden CPTs erstellt?
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Was sind Custom Post Types?
Custom Post Types (CPT) sind frei definierbare Inhaltstypen in WordPress. Sie ergänzen Beiträge und Seiten, wenn Inhalte eine eigene Struktur, Felder und Darstellung benötigen – z. B. Produkte, Events oder Portfolios. CPTs können eigene Taxonomien und Eingabefelder nutzen.
Wichtige Begriffe rund um Custom Post Types
Damit Custom Post Types (CPTs) sinnvoll eingesetzt werden können, ist es hilfreich, ein paar grundlegende Begriffe zu kennen:
Slug: Der eindeutige, maschinenlesbare Name des CPT (z. B. portfolio, events). Er erscheint in der URL und im Code. Ein sauber gewählter Slug ist wichtig, da spätere Änderungen fehlerhafte Links erzeugen können.
Labels: Beschriftungen, die im WordPress-Backend erscheinen – z. B. der Name des Menüpunktes oder der Button-Text „Neues Produkt hinzufügen“. Sie verbessern die Benutzerfreundlichkeit für Redakteure.
Taxonomien: Klassifikationssysteme, um Inhalte zu strukturieren. Neben den Standard-Taxonomien (Kategorien, Schlagworte) lassen sich eigene anlegen (z. B. Produkttyp, Schwierigkeitsgrad).
Benutzerdefinierte Felder (Custom Fields): Zusätzliche Eingabefelder für Inhalte, z. B. Preis, Datum, Hersteller. Damit lassen sich CPTs um individuelle Informationen erweitern.
Wie funktionieren Custom Post Types?
In WordPress werden Inhalte als Post Types gespeichert – standardmäßig z. B. Beiträge und Seiten. Custom Post Types erweitern dieses Modell um eigene Inhaltstypen, die exakt zu Ihrem Anwendungsfall passen (etwa „Produkt“, „Event“ oder „Portfolio“).
CPTs lassen sich mit benutzerdefinierten Feldern (z. B. Preis, Datum, Ort) und eigenen Taxonomien (z. B. Produktkategorie, Schwierigkeitsgrad) kombinieren und erhalten bei Bedarf eigene Vorlagen für Listen- und Detailseiten. Ergebnis: klare Redaktion, konsistente Darstellung, bessere Skalierbarkeit.
Die Vorteile von Custom Post Types
Custom Post Types bringen Ordnung und Flexibilität in WordPress-Projekte. Indem Inhalte in klar abgegrenzten Bereichen mit eigenen Feldern und Kategorien gepflegt werden, entsteht eine saubere Datenstruktur, die sich leicht erweitern und pflegen lässt.
- Bessere Organisation im Backend
- Einheitliche Layouts für spezifische Inhaltstypen
- SEO-optimierte URL-Struktur
- Skalierbarkeit bei vielen Inhalten
- Erweiterbarkeit durch Plugins & APIs
- Klare Trennung von Content-Typen (z. B. News ≠ Produkte)
Custom Post Types Anwendungsfälle
Custom Post Types eignen sich für viele Szenarien, in denen Standard-Seiten oder -Beiträge nicht ausreichen. Typische Beispiele sind:
- Portfolio – Projekte, Referenzen, Case Studies
- Produkte – E-Commerce (WooCommerce nutzt CPTs für Produkte)
- Teammitglieder – Mitarbeiter-Profile, Organigramme
- Events – Veranstaltungen, Webinare, Konferenzen
- Rezensionen – Kundenbewertungen, Testimonials
- Kurse & Lektionen – E-Learning-Module, Schulungsinhalte
- Immobilien – Exposés, Miet- und Kaufobjekte
- Rezepte – Koch- und Backanleitungen
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Beispiel für ein Custom Post Type
Ein Unternehmen möchte regelmäßig Veranstaltungen wie Workshops, Webinare und Konferenzen auf der Website bewerben. Mit normalen Blogbeiträgen ist das unübersichtlich: keine einheitliche Struktur, keine Filtermöglichkeiten und keine automatische Archivierung vergangener Events.
1. Custom Post Type „Events“ anlegen
2. Eigene Taxonomien erstellen, z. B.:
- Event-Typ (Workshop, Webinar, Konferenz)
- Standort (Berlin, Hamburg, Online)
3. Custom Fields (z. B. mit ACF) hinzufügen:
- Datum & Uhrzeit
- Veranstaltungsort / Link zum Livestream
- Ticketpreis
Hinweis
Custom Post Types sollten idealerweise in einem eigenen Plugin registriert und deren Templates in einem Child Theme angepasst werden. So bleiben Inhalte und individuelle Layouts auch nach Theme-Updates erhalten, und Anpassungen können umgesetzt werden, ohne den Code des Haupt-Themes zu verändern oder zu gefährden.
Wie werden CPTs erstellt?
Custom Post Types (CPTs) lassen sich auf zwei Wegen anlegen – manuell über den Code oder bequem über Plugins.
1. Manuell
Wer den eigenen Inhaltstyp lieber direkt selbst definiert, kann das mit ein paar Zeilen PHP erledigen. In der functions.php des Child-Themes wird der neue Typ einmalig registriert.
add_action('init', function () {
$argumente = [
'label' => 'Rezept',
'public' => true,
'has_archive' => true,
'supports' => ['title', 'editor', 'thumbnail']
];
register_post_type('rezept', $argumente);
});
Was macht dieser Code?
- Erstellt einen neuen Inhaltstyp mit dem Namen „Rezept“.
- Im Dashboard erscheint dafür ein eigener Menüpunkt.
- Die einzelnen Rezepte können Titel, Text und ein Beitragsbild enthalten.
- WordPress legt automatisch eine Übersichtsseite an, auf der alle Rezepte gesammelt werden
Diese Methode bietet die volle Kontrolle, erfordert aber auch ein Mindestmaß an technischer Erfahrung.
2. Custom Post Type Plugin
Plugins übernehmen diese Arbeit und bieten eine Oberfläche, um den neuen Inhaltstyp einzurichten.
Man gibt dort Name, Eigenschaften und ggf. Kategorien an – fertig. Technische Schritte wie das Schreiben von Code oder das Einbinden ins Backend übernimmt prinzipiell das Plugin.
Als WordPress-Plugin können wir ACF wärmstens empfehlen, eine Passende Anleitung dafür gibt es hier.